Unser Kernprodukt

SecCheck: Security- und Compliance-Analyse für Windows

Security- und Compliance-Analyse für Windows-Clients und -Server: ein Nur-Lese-Scan, ein Bericht mit Soll-Werten je Standard und Risk-Score, ein Dashboard für die ganze Flotte. Nachweis statt Schätzung - für Geschäftsführung, Auditoren und Aufsicht, auch nach NIS2 und DORA.

Überblick

SecCheck ist eine Software der BitStream GmbH aus Passau zur Security- und Compliance-Analyse von Windows-Clients und -Servern: Die Analysekomponente SecCheck Report prüft den Konfigurationsstand ausschließlich lesend und ohne Agent gegen Microsoft Security Baselines, BSI IT-Grundschutz und SiSyPHuS, CIS Benchmarks und DoD STIGs. Die Software erfasst technische Zustände automatisiert und schafft eine belastbare Grundlage für technische und organisatorische Entscheidungen.

Das Ergebnis sind reproduzierbare Berichte, mit denen Sie den Sicherheitszustand Ihrer Systeme gegenüber Geschäftsführung, Auditoren und Aufsicht belegen - eine dokumentierte Nachweisposition statt einer bloßen Einschätzung. SecCheck unterstützt damit unter anderem Nachweispflichten nach NIS2 und DORA.

SecCheck gibt es als Einzellizenz, Mehrfachpaket oder Abonnement; die Erfassung läuft vollständig in Ihrer eigenen Umgebung, eine dauerhafte Cloud- oder Internetverbindung ist nicht erforderlich. Die Auswertung erfolgt im SecCheck-Portal - oder mit der Platin-Lizenz komplett bei Ihnen im Haus.

SecCheck-Bericht, Kapitel Microsoft Office 365: Richtlinien mit Ist- und Soll-Werten und die Kapitelbewertung mit Risk-Score je Standard

Aus dem Bericht: Richtlinien mit Ist- und Soll-Werten, darunter die Kapitelbewertung mit Risk-Score je Standard.

So läuft eine Analyse

  1. Collector bereitstellen. SecCheck Report™ ist portabel: keine Installation, kein Agent, kein Dienst. Der Collector wird aus dem Portal geladen und liegt auf einem Laufwerk, einer Freigabe oder in Ihrer Softwareverteilung.
  2. Scan ausführen. Manuell oder automatisiert über Intune, MECM, Gruppenrichtlinie oder Aufgabenplanung. Der CLI-Wizard im Portal baut die Kommandozeile: Lizenz-Token, Ausführung im Computer- oder Benutzerkontext, Scan-Modus Quick, Normal oder Deep, Berichtssprache, E-Mail-Empfänger, lokaler Ablagepfad - und zeigt an, wann ein Scan ganz ohne Benutzereingriff läuft (Zero-Touch).
  3. Ergebnis übergeben. Die Erfassung ist strikt lesend und erzeugt maschinenlesbares JSON. Es wird direkt übertragen oder - ohne Internet - lokal abgelegt und später kontrolliert übergeben.
  4. Bericht und Dashboard. Das Portal macht aus jedem Ergebnis einen HTML-Bericht, führt die Historie je Gerät und bringt alle Geräte einer Organisation in einem Dashboard zusammen.
SecCheck CLI-Wizard im Portal: Parameter für Lizenz-Token, AcceptEULA, ExecutionType, LanguageCode und die Zero-Touch-Prüfung, unten die erzeugte Kommandozeile

CLI-Wizard: Parameter wählen, Kommandozeile kopieren, in der Softwareverteilung hinterlegen.

Der Bericht

Jeder Scan liefert einen Bericht je Gerät - Hardware, Betriebssystem, Lizenz, installierte Apps und dann Kapitel für Kapitel die Härtung: Windows, Microsoft Edge, Internet Explorer, Microsoft Office 365, Mozilla Firefox, OneDrive. Zu jeder Richtlinie steht der Wert des Geräts neben den Soll-Werten der Standards - Microsoft Security Baselines, BSI SiSyPHuS, CIS Benchmarks, DoD STIGs und auf Wunsch Ihre eigenen Vorgaben. Grün erfüllt, rot abweichend, „not considered“, wo ein Standard keine Aussage trifft.

Berichtskapitel Windows-Härtungsrichtlinien: je Richtlinie der Client-Wert, der Registry-Schlüssel und die Soll-Werte nach Microsoft Win 11, BSI SiSyPHuS, CIS und DoD STIG, grün oder rot bewertet
Kapitel „Windows Härtungsrichtlinien“: der Ist-Wert des Geräts gegen die Soll-Werte von vier Standards.

Jede Richtlinie lässt sich aufklappen. Darunter stehen GPO-Pfad und Beschreibung, Registry-Hive, -Pfad und -Typ, die Herkunft des Werts, die ADMX-Quelle, Schweregrad, Themenfeld und Umsetzungsaufwand. Der Administrator sieht sofort, wo er den Wert prüft und wo er ihn setzt - ohne Nachschlagen in Baseline-Dokumenten.

Aufgeklappte Richtlinie im Bericht: GPO-Pfad, GPO-Beschreibung, Registry-Hive HKCU, Registry-Pfad Software\Policies\Microsoft\Windows\CloudContent, Typ RegDword, ADMX-Quelle CloudContent.admx, Schweregrad, Board und Umsetzungsaufwand
Detailansicht einer Richtlinie: Registry-Schlüssel, GPO-Pfad und Soll-Werte auf einen Blick - prüfen und setzen ohne Umweg.
Kapitelbewertung für Windows 11: Anzahl erfüllter und abweichender Prüfungen und Risk-Score je Standard - Microsoft, BSI SiSyPHuS, CIS, DoD STIG
Kapitelbewertung: erfüllte und abweichende Prüfungen je Standard, verdichtet zu einem Risk-Score.
Kopf eines Security Compliance Report mit Sec-Check-ID, Skriptversion, Zeitstempel, Scan-Modus und Hardware-Übersicht
Berichtskopf mit Metadaten der Erfassung und Hardware-Übersicht; Gerät, Benutzer und ID hier geschwärzt.
  • Reproduzierbar - auf jedem Gerät dieselbe Prüflogik, jeder Lauf eine eigenständige Momentaufnahme mit Zeitstempel und Skriptversion.
  • Standardübergreifend - eine Prüfung, mehrere Standards; Abweichungen lassen sich je Standard filtern („Show Errors Only“).
  • Erklärt - allgemeine und detaillierte Informationen und eine Legende zu jedem Kapitel; zu jeder Richtlinie der Registry-Schlüssel.
  • Im eigenen Branding - Partner liefern Berichte mit eigenem Logo und eigener Vorlage.
  • Deutsch oder Englisch - Berichtssprache je Scan wählbar.

Das Portal

Ein Workspace je Organisation - IT-Dienstleister verwalten mehrere Kunden getrennt. Das Dashboard zeigt, wo die Flotte steht: Geräte, Compliance-Rate, kritische Findings, gefährdete Systeme, Findings nach Schweregrad, Compliance je Kapitel, die am häufigsten verfehlten Richtlinien und die Aktualität der Berichte. Die Client-Liste zeigt jedes Gerät mit Hersteller, Modell, Domäne, letztem Bericht und Berichtshistorie.

Client-Liste im SecCheck-Portal: Gerät, Hersteller, Systemfamilie, Seriennummer, Client-ID, Domäne, letzter Bericht und Anzahl der Berichte je Gerät
Clients: verwaltete Geräte und ihre Berichte (Namen, Seriennummern und IDs hier geschwärzt).
Dashboard-Abschnitt häufigste Abweichungen: Registry-Richtlinien mit der Anzahl betroffener Geräte
Häufigste Abweichungen über alle Geräte - zeigt, welche Maßnahme viele Geräte zugleich verbessert.
Dashboard-Abschnitt Aktualität der Reports: Geräte nach Alter des letzten Berichts
Aktualität der Berichte: welche Geräte seit mehr als 30 Tagen nicht gescannt wurden.
  • Mitglieder und Rollen je Workspace, Anmeldung mit Microsoft Entra ID.
  • Lizenzen und Tokens je Workspace; der Token steuert den Collector.
  • Historie - Berichte bleiben je Gerät erhalten; die Drift-Analyse über die Zeit ist in Entwicklung.
  • Deutsch und Englisch, hell und dunkel.

Was SecCheck auszeichnet

  • Nur lesend und forensisch neutral
    SecCheck verändert das untersuchte System nicht: keine System- oder Programmdateien, keine Registry-Werte, keine Dienste; eine Ergebnisdatei entsteht nur, wenn Sie einen lokalen Ablagepfad angeben. Ergebnisse bleiben nachvollziehbar und belastbar.
  • Agentenlos und portabel
    Ein einmaliger Prozess, der nach der Erfassung endet - keine Installation, keine dauerhafte Infrastruktur.
  • Offline-fähig
    Keine Cloud- oder Internetpflicht; einsetzbar in isolierten und regulierten Umgebungen, Ergebnisse werden später kontrolliert übergeben.
  • Breite Plattform
    Windows 10 und 11, Windows Server ab 2016 einschließlich Server Core; physisch, virtuell, Azure Virtual Desktop, Windows 365; domänengebunden und eigenständig.
  • Erweiterbar
    Eigene Prüfungen und eine unternehmensspezifische Compliance-Baseline für organisationseigene Vorgaben.
  • Signiert
    Collector und Programm tragen eine EV-Codesignatur.
  • Herstellerunabhängig
    SecCheck bildet überprüfbare Systemzustände ab, ohne technische Maßnahmen vorzuschreiben - die Entscheidung bleibt bei Ihnen.

Produktstruktur

SecCheck Report™

Die rein lesende Komponente zur objektiven Erfassung und Bewertung sicherheitsrelevanter Systemzustände - Collector, Bericht und Portal. Verfügbar.

SecCheck Controls™

Optionale Umsetzungswerkzeuge für spezialisierte IT-Dienstleister und interne IT - nie automatisch aktiv, immer mit bewusster Freigabe. In Planung, nicht Bestandteil von SecCheck Report™.

Analyse und Umsetzung sind bewusst getrennt: SecCheck liefert die technische Entscheidungsgrundlage; die Verantwortung für Bewertung und Umsetzung bleibt beim Kunden oder beim beauftragten Dienstleister.

SecCheck ist kein EDR-, SIEM- oder Monitoring-System, kein Penetrationstest und kein Schwachstellenscanner und bewertet ausschließlich Windows-Systeme; es ersetzt kein Audit und keine Zertifizierung, sondern liefert den technischen Nachweis dafür.

Lizenz und Bezug

SecCheck wird lizenzbasiert genutzt - als Einzellizenz, Mehrfachpaket oder Abonnement mit Scan-Kontingent; jede Endkundenorganisation erhält eine eigene Lizenz. Drei Stufen bauen aufeinander auf:

  • Silber - kundenspezifische Prüfungen und eine unternehmensspezifische Compliance-Baseline.
  • Gold - zusätzlich zentrale Auswertung und Konsolidierung mehrerer Systeme im Portal.
  • Platin - Betrieb vollständig in der eigenen Umgebung, ohne externe Speicherung oder Verarbeitung; mit Einführungsprojekt.

Eine Testlizenz zeigt Funktionsweise und Bewertungslogik mit anonymisierten Inhalten; ein Proof of Concept wird projektbezogen vereinbart. IT-Dienstleister und Managed Security Service Provider nutzen SecCheck für mehrere Kunden - mit Partnerbereich, Kundenverwaltung und Provisionsmodell.

Datensouveränität und Neutralität

  • EU/EWR - Verarbeitung ausschließlich im Rechtsraum EU/EWR, keine Übermittlung in Drittländer.
  • Keine Weitergabe - erfasste Daten gehen nicht an Dritte; jede Übergabe erfolgt bewusst und kontrolliert.
  • Datensparsam - erfasst werden technische Konfigurations- und Zustandsdaten; Konten und Profile lassen sich pseudonymisieren, die Softwareinventur abschalten.
  • Unabhängig - SecCheck ist als herstellerunabhängige Lösung konzipiert und bildet Systemzustände ab, ohne Maßnahmen vorzuschreiben.

Für wen SecCheck gebaut ist

SecCheck richtet sich an Organisationen, die Sicherheit nachweisen müssen und den Betrieb dabei nicht unterbrechen können. Die Nachweispflichten je Branche beschreibt die Branchenübersicht auf seccheck.io; Defence und Behörden stellen wir hier auf bitstream.de vor.

Behörden und öffentliche Einrichtungen

Bund, Länder, Kommunen, Hochschulen, kommunale IT-Dienstleister

Belegter Härtungsstand je Gerät für Prüfungen, Revision und Vergabe.

  • BSI IT-Grundschutz
  • NIS2
  • ISO 27001

Defence

Verteidigungsnahe Organisationen und Zulieferer der Verteidigungsindustrie

Erhebung und Deployment ohne Internet, Nachweis je Gerät, kontrollierte Lieferkette per Datenschleuse.

  • Geheimschutz
  • ISO 27001
  • DoD STIGs

Energie und Versorgung (seccheck.io, neuer Tab)

Stadtwerke, Energieversorger, Netzbetreiber, Wasser und Abwasser

Belegte Konfiguration für Zertifizierungs­audits und Nachweise gegenüber der Aufsicht, auch in getrennten Netzen.

  • ISO 27001
  • IT-Sicherheitskatalog
  • KRITIS
  • NIS2

Gesundheitswesen (seccheck.io, neuer Tab)

Krankenhäuser, Kliniken, MVZ, Praxen, Labore, Reha und Pflege

Sicherheit prüfen, ohne Versorgung und Betrieb zu unterbrechen.

  • KRITIS
  • B3S
  • NIS2
  • DSGVO

Finanzdienstleister (seccheck.io, neuer Tab)

Banken, Sparkassen, Versicherer, Vermögensverwalter, Zahlungs- und Leasingdienstleister

IKT-Risiken technisch belegen, Prüfungen durch Aufsicht und Wirtschafts­prüfer vorbereiten.

  • DORA
  • MaRisk
  • ISO 27001

Industrie und Zulieferer (seccheck.io, neuer Tab)

Automobil- und Maschinenbau-Zulieferer, Chemie, Pharma, Medizintechnik, Logistik

Kunden, Auditoren und Aufsicht verlangen belegte Härtung statt bloßer Richtlinien.

  • TISAX
  • GxP
  • NIS2
  • ISO 27001

Die genannten Vorgaben in einem Satz

Die Kacheln nennen die Vorgaben, an denen sich die jeweilige Branche messen lassen muss. Was dahinter steht, in Kürze. SecCheck liefert dafür den technischen Nachweis je Gerät, ersetzt aber keine rechtliche Bewertung.

NIS2
EU-Richtlinie zur Cybersicherheit, in Deutschland über das BSI-Gesetz umgesetzt: wichtige und besonders wichtige Einrichtungen müssen Risiken managen, Vorfälle melden und Maßnahmen nachweisen; die Geschäftsleitung trägt die Verantwortung dafür.
KRITIS
Betreiber kritischer Infrastrukturen (unter anderem Energie, Wasser, Gesundheit, IT, Verkehr) nach BSI-Gesetz und KRITIS-Verordnung: Stand der Technik umsetzen, alle zwei Jahre nachweisen, Störungen melden.
BSI IT-Grundschutz
Methodik und Bausteinkatalog des BSI für ein Informationssicherheits-Managementsystem; Maßstab für Bundesbehörden und Grundlage der Zertifizierung "ISO 27001 auf der Basis von IT-Grundschutz".
ISO 27001
Internationale Norm für Informationssicherheits-Managementsysteme, zertifizierbar; verlangt unter anderem gehärtete, dokumentierte und überwachte Systemkonfigurationen.
BSI C5
Kriterienkatalog des BSI für Cloud- und Rechenzentrumsdienste; Anbieter lassen die Einhaltung durch Wirtschaftsprüfer testieren.
DORA
EU-Verordnung zur digitalen operationalen Resilienz im Finanzsektor, anwendbar seit 17. Januar 2025: IKT-Risikomanagement, Tests, Meldung von Vorfällen und Steuerung von IKT-Dienstleistern.
MaRisk
Rundschreiben der BaFin mit Mindestanforderungen an das Risikomanagement von Banken; konkretisiert die Pflichten zu Organisation, Risikosteuerung und IT nach dem Kreditwesengesetz.
IT-Sicherheitskatalog
Katalog der Bundesnetzagentur nach § 11 EnWG für Strom- und Gasnetzbetreiber sowie Energieanlagen: ein zertifiziertes ISMS nach ISO 27001 ist Pflicht.
B3S
Branchenspezifische Sicherheitsstandards, etwa der B3S Krankenhaus der Deutschen Krankenhausgesellschaft; vom BSI als geeignet anerkannt, um die KRITIS-Anforderungen zu erfüllen.
TISAX
Prüf- und Austauschverfahren der Automobilindustrie (ENX, auf Basis des VDA ISA) für die Informationssicherheit von Zulieferern; geprüft wird durch akkreditierte Stellen, die Ergebnisse teilen sich die Hersteller.
GxP
Sammelbegriff für die Regeln der guten Praxis in Pharma und Medizintechnik (GMP, GLP, GCP): IT-Systeme müssen validiert, nachvollziehbar und manipulationssicher sein, etwa nach EU-GMP Annex 11 und 21 CFR Part 11.
Geheimschutz
Regeln für den Umgang mit Verschlusssachen nach Sicherheitsüberprüfungsgesetz und Verschlusssachenanweisung, in der Wirtschaft nach dem Geheimschutzhandbuch; verlangt zugelassene, dokumentierte und kontrollierte IT.
DoD STIGs
Security Technical Implementation Guides der DISA (US-Verteidigungsministerium): detaillierte Härtungsvorgaben je Produkt, international als Referenz für Systemhärtung genutzt.
DSGVO
EU-Datenschutz-Grundverordnung; Art. 32 verlangt technische und organisatorische Maßnahmen nach dem Stand der Technik, Art. 5 Abs. 2 den Nachweis, dass sie wirken.
KDG und DSG-EKD
Kirchliche Datenschutzgesetze der katholischen Kirche (KDG) und der evangelischen Kirche (DSG-EKD), die für kirchliche und soziale Träger an die Stelle der DSGVO treten, mit eigenen Aufsichten.
§ 203 StGB und Berufsrecht
Strafnorm zum Schutz von Privatgeheimnissen bei Ärzten, Anwälten, Steuerberatern und anderen Berufsgeheimnisträgern; Absatz 3 regelt seit 2017 die Einbindung von IT-Dienstleistern, die Berufsordnungen ergänzen Anforderungen an die IT-Sicherheit.
StaRUG
Unternehmensstabilisierungs- und -restrukturierungsgesetz, in Kraft seit 1. Januar 2021; § 1 verpflichtet Geschäftsleiter haftungsbeschränkter Unternehmen, Entwicklungen, die den Fortbestand gefährden können, fortlaufend zu überwachen und gegenzusteuern.

Geschäftsführung und IT-Sicherheit

Ein schwerer IT-Sicherheitsvorfall kann eine solche bestandsgefährdende Entwicklung sein. Für Geschäftsleiter von GmbH, AG, UG, gGmbH und Genossenschaft folgt daraus: Sie müssen den Stand der IT-Sicherheit kennen und überwachen, mit der Sorgfalt eines ordentlichen Geschäftsmanns (§ 43 Abs. 2 GmbHG, § 93 Abs. 2 AktG). Die NIS2-Umsetzung verlangt von der Geschäftsleitung zusätzlich, die Risikomanagementmaßnahmen zu billigen, ihre Umsetzung zu überwachen und sich schulen zu lassen. Behörden fallen nicht unter das StaRUG, kommunale Gesellschaften in privater Rechtsform schon. SecCheck liefert dafür den belegten Stand je Gerät: nachvollziehbar, wiederholbar, als Bericht. Eine rechtliche Bewertung ersetzt das nicht.

SecCheck kennenlernen

Alle Details zu Umfang, Branchen und Partnermodell stehen auf der SecCheck-Produktwebsite, dazu ein anonymisierter Beispielbericht und häufige Fragen zu Lizenz und Betrieb - oder sprechen Sie direkt mit uns.

Oder direkt: +49 851 204248-0 · info@bitstream.de